Schizophrenie - Psychoinformation

Neues Konzept!

Gemeinsam mit Pandora wurde das Psychoinformationskonzept komplett überarbeitet.

Wertvolles Wissen über die eigene Erkrankung

Wer gut über die eigene Erkrankung informiert ist, kann besser das tun, was für seine Gesundung notwendig ist. Damit kann man Krankheitsrückfälle vermeiden und schneller wieder gesund werden, oder vielleicht generell zu einer gesünderen Lebensweise finden. Viele wissenschaftliche Untersuchungen haben belegt, dass besser informierte Patienten insgesamt stabiler und zufriedener sind. Krankheitsrückfälle und die Notwendigkeit von Krankenhausbehandlungen lassen sich so deutlich verringern. Spezielle Programme zur besseren Informationsvermittlung hat man bisher "Psycho-Edukation" genant - halten aber die Bezeichnung "Psycho-Information" für angemessener. Wir wollen Information und Austausch anbieten, und keine "Erziehung"!

Was ist Psychoinformation?

Psychoinformation vermittelt die machmal komplizierten medizinischen, psychologischen und sonstigen Sachverhalte um die Erkrankung so, dass sie von Betroffenen und Angehörigen verstanden werden.  Psychoinformation soll helfen, einen ungetrübten Blick auf die Erkrankung zu erhalten. Vorurteile sollen abgebaut werden. Durch einen intensiven Austausch zwischen und unter den Betroffenen und Behandlern gelint es, die Erkrankung besser zu verstehen und zu lernen, besser damit umzugehen. Die Betroffenen sind schließlich Experten für die eigene Erkrankung. So kann man mit der Krankheit verantwortlicher umgehen, und auch die medizinischen Behandler können einen umfassenderen Blick auf die Erkrankung einnehmen. Schließlich wird es vielleicht auch möglich, Schwere und Dauer der Krankheitsphasen zu beeinflussen oder die Krankheit womöglich ganz zu verhüten. Aus vielen Untersuchungen weiß man, dass Betroffene nach Psychoinformation seltener eine Klinikbehandlung benötigen, dass sich die Krankheitsphasen verkürzen und dass die Betroffenen sich insgesamt selbstbewusster und gesundheitsförderlicher verhalten.

Inhalte der Psychoinformation sind u.a.:

  • Psychose - und nun?
  • Was ist eine Psychose?
  • Wie kann man sich die Psychose erklären?
  • Wie kann man damit am Besten umgehen?
  • Welche Risiken, liegen in der Psychose, aber auch welche Chancen?
  • Symptome, Diagnose und Ursache der Psychose
  • Was nutzen Medikamente?
  • Welche weitere Behandlungsverfahren gibt es?
  • Warnzeichen vor einem Rückfall
  • usw.

Die nächsten Termine: siehe Netzwerk-News

Die Psychoedukationsangebote von nervenstark im Überblick:

Checkliste für Frühwarnsymptome zum frühzeitigen Erkennen von Psychosen. Diese Checkliste ist auch sehr hilfreich für Menschen, die bereits an einer Psychose erkrankt sind und einen Rückfall verhindern wollen.

Psychoedukation vermittelt die machmal komplizierten medizinisch-wissenschaftlichen Fakten so, dass sie von betroffenen Patienten und deren Angehörigen gut verstanden werden. Dadurch können die Betroffenen und ihre Angehörigen die wichtigsten Informationen über die Erkrankung und über die erforderlichen Behandlungsmaßnahmen besser verstehen. Wenn die Betroffenen zum Experten für die eigene Erkrankung werden, können sie mit der Krankheit eigenverantwortlicher umgehen. Sie können schließlich Schwere und Dauer der Krankheitsphasen zu beeinflussen oder die Krankheit vielleicht ganz zu verhüten. Aus vielen Untersuchungen weiß man, dass Betroffene nach Psychoedukation seltener eine Kklinikbehandlung benötigen und dass sich die Krankheitsphasen verkürzen.

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